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Gleichteilemanagement per Cross-Reference-Table

28.02.2007 | 1 Kommentar | Kategorie Projekte

Kosten einsparen klingt auch in der Automobil-Industrie positiv. Einsparpotential gibt es aber nur noch begrenzt – so wurde die letzten Jahre immer weiter optimiert und eingespart. Eine begehrte Lösung zur Kostenreduktion bietet der Einkauf von großen Mengen. Die Aufgabe ist daher, die Stückzahlen und damit die Einkaufsmenge zu erhöhen. Aber Vorsicht ist geboten! Liegt die Ware tagelang im Lager herum, sind die schönen Mengenrabatte schnell durch Zinskosten wieder aufgefressen. Sprich, es muss Bedarf an der erhöhten Bestellmenge gegeben sein.

Der Bedarf lässt sich dadurch steigern, dass ein Teil in mehr als nur einem Produkt eingebaut wird. In der Automobil-Industrie bedeutet dies beispielsweise, dass Schrauben oder Schlauchschellen in möglichst allen Fahrzeugreihen verbaut werden, statt für jedes Baureihe alles neu zu entwickeln und einzukaufen.

So weit, so einfach. Wie aber ist es möglich, Teile gemeinsam zu verbauen, wenn Baureihen physikalisch weit entfernt entwickelt werden? Wenn dann noch die Systeme und Prozesse verschieden sind (ganz zu schweigen von den kulturellen Unterschieden), ist es leichter gesagt als getan. Ein globales Gleichteile- und Änderungs-Management ist gefragt. Hierfür sind bei DaimlerChrysler zwei Systeme im Einsatz, die Cross-Reference-Table als Gleichteile-Datenbank und die Communication-Database als globales Änderungsmanagement-System. (Quelle:  Daimler AG: Künstler der Anpassung | Alternativ-Link: Mercedes Technology Part Seven: Artists Of Adaptation).

Zusammen mit der DaimlerChrysler Forschung in Ulm wurde vor allem an der Cross-Reference-Table (CRT) gearbeitet und die Entwicklung koordiniert, unterstützt.

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